Home Blog erstellt am: : 12/12/07 Zuletzt aktualisiert : 16/11/08 10:37 / 946 veröffentlichte Einträge
 

getrennt von Wahn und Wirklichkeit  Verfasst: Sonntag, den 16. November 2008 10:37

 

Es kehrt Stille ein. Ein wohltuender Wind durchströmt meine Gedanken. So ist er ein Genuss, dieser Augenblick meiner Zeit. Getrennt von Wahn und Wirklichkeit bewege ich mich wie ein Reisender umarmt von einem wilden Blätterwald.

Schau ich genauer hin, so erblicke ich ein köstliches Spiel der Winde, der wunderbaren Farben und ein huschendes Eichhörnchen. Flink und clever, so erobert es sich den Baum. Glückselig sind die, die auch wegen kleinen Dingen am Wegesrand noch unbeschadet lachen können!

(Peter Sicha Andersson / 15.10.2008 Emmendingen 12:40 Uhr)

Permalink

Memento  Verfasst: Freitag, den 05. März 2010 19:43

 

Der Moscha an meiner Seite. Wir durchlebten gemeinsam für ein halbes Jahr die Obdachlosigkeit. Wir waren viele mit einem tiefem Freiheitsdrang. Wir sahen die Welt vielleicht durch bunte Augen und wehrten uns gegen das Unrecht unter den Menschen, die sich quälen, hadern und zweifeln. Unsere Gespräche waren innig, ehrlich und aufrecht. Von den vielen sind nicht mehr viel geblieben. Fast scheint es mir, dass ich zurückgeblieben bin. Doch bewahre ich mir die Erinnerungen.

Ich träume
Mein Lachen ist geschmolzen
auf dem kalten Bergmassiv der Zeit.

Ich gehe mit
eiliigem Schritt durch Höhlengänge.
Mein Schrei erklingt in Sehnsucht erfüllt
mit tränenerstickter Stimme.

Mein wundes Auge
erblickt die Freunde von einst
die nicht mehr sind.

Denkmal wo wir einst saßen
der Welt so nah.
So nah entriss man uns das Leben.

Abschied soll nicht heißen
dass sie verschollen sind.
In meinem geschundenen Herzen
bewahre ich mir ihr kurzes Leben.

Dort vernehme ich heute noch
Ihr Lachen, ihre Wut,
Ihr Schweigen, ihre Freude, ihren Weg.
Ihr kurzes Leben.

Und bin erfüllt von Dankbarkeit.
Ich war an ihrer Seite.


Mach et jut Moscha. R.I.P. 29.01.2010

Permalink

stay  Verfasst: Sonntag, den 14. Februar 2010 15:33

Permalink

kleiner Engel  Verfasst: Samstag, den 13. Februar 2010 20:43

Permalink

sie alle zerfallen wie ein Gewand  Verfasst: Samstag, den 13. Februar 2010 20:37

Sie reichten mir im Grabe noch das Dornenkleid hinab und rissen heraus das Herz. Der glutheißen Sonne hochempor schmolz der Stern dahin. Kein Schrei löste sich von meinen bleichen Lippen. Kein Wehklagen sollte sie ergötzen. Ich nahm es schweigend hin. Ich spürte nicht die Furcht und war glücklich in meinem Sein. Vergeblich war ihre Tat an mir. Mein Leib lebt.

Permalink